Effiziente Bearbeitung von Regieaufträgen im Klinikbereich
Effiziente Bearbeitung von Regieaufträgen im Klinikbereich – Ein digital gestützter Workflow
Im Klinikalltag ist eine reibungslose Organisation von Regieaufträgen essenziell, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und schnell auf mögliche Störungen reagieren zu können. In den meisten Kliniken werden diese Arbeiten immer noch in Papierform abgearbeitet. Rechnungen müssen manuell erstellt werden und Aufträge gehen verloren. Eine Softwarelösung kann diesen Prozess abschaffen. Moderne, digital unterstützte Prozesse ermöglichen dabei eine transparente, nachvollziehbare und effiziente Abwicklung – von der Auftragserstellung bis zur finalen Abrechnung. Nichts geht mehr verloren.
1. Auftragserstellung und digitale Übermittlung
Der Prozess beginnt in der Klinik selbst: Ein Regieauftrag wird erstellt und mit einer eindeutigen Ticketnummer versehen. Diese dient der späteren Nachverfolgung und Zuordnung. Die Übermittlung an die zuständige Servicegesellschaft erfolgt automatisiert über eine CSV-Datei. Dadurch wird eine standardisierte und fehlerarme Datenübertragung sichergestellt.
Ein zentraler Bestandteil der Automatisierung ist ein Cron-Job, der im Minutentakt ausgeführt wird. Dieser verarbeitet die eingehenden CSV-Daten und sorgt dafür, dass neue Aufträge ohne Verzögerung im System verfügbar sind.
2. Zentrale Darstellung und Disposition
Nach der Verarbeitung werden alle Regieaufträge in der Software Kleanik zentral angezeigt. Diese Plattform fungiert als Steuerungszentrale für die Disposition.
Die Disposition übernimmt die Verteilung der Aufträge auf die entsprechenden Abteilungen. Dabei wird sichergestellt, dass jeder Auftrag dem passenden Fachbereich und qualifizierten Mitarbeitenden zugewiesen wird. Für die zuständigen Mitarbeitenden erscheint der Auftrag unmittelbar im System.
3. Durchführung und Dokumentation
Sobald ein Mitarbeiter den Auftrag übernimmt, beginnt die operative Umsetzung. Das System ermöglicht eine flexible Arbeitsweise: Bei Bedarf kann der ausführende Mitarbeiter weitere Kollegen hinzubuchen, um den Auftrag effizient abzuschließen.
Während der Bearbeitung werden sämtliche relevanten Daten dokumentiert:
- Arbeitszeiten & Pausierungen
- eingesetztes Personal
- ggf. vereinbarte Pauschalen
- Materialeinsatz
Diese lückenlose Dokumentation bildet die Grundlage für Transparenz und eine korrekte Abrechnung.
4. Abschluss und Rückmeldung
Nach erfolgreicher Durchführung wird der Auftrag im System als erledigt markiert. Automatisch erhält die Klinik eine Benachrichtigung über den Abschluss der Arbeiten.
Parallel dazu wird der zugehörige Leistungsnachweis auf dem Server der Servicegesellschaft bereitgestellt. Dieser dient als Nachweis für die erbrachten Leistungen und ist ein wichtiger Bestandteil der weiteren Abrechnung.
5. Abrechnung und Fakturierung
Alle abgeschlossenen Regieaufträge werden systematisch ausgewertet und nach Hauptgeschäftsbereich sowie Kostenstelle fakturiert. Dabei stehen zwei Abrechnungsmodelle zur Verfügung:
- Abrechnung mit Einzelpositionen
- Abrechnung mit Sammelpositionen
- automatische Sammelabrechnung pro Kostenstelle
- automatische Sammelabrechnung nach Hauptgeschäftsbereich
- Leistungsnachweise werden angehängt
Diese Flexibilität ermöglicht eine Anpassung an unterschiedliche Anforderungen der Klinikverwaltung.
6. Rechnungsstellung und Dokumentenzuordnung
Abschließend erhält die Klinik eine übersichtliche Rechnung über alle beauftragten und erbrachten Regiearbeiten. Die unterschriebenen Leistungsnachweise werden den jeweiligen Rechnungen eindeutig zugeordnet, sodass eine vollständige und revisionssichere Dokumentation gewährleistet ist.
Fazit
Die digitale Abarbeitung von Regieaufträgen im Klinikbereich schafft nicht nur Effizienz, sondern auch Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Durch automatisierte Datenübertragung, zentrale Steuerung und lückenlose Dokumentation wird der gesamte Prozess optimiert – ein entscheidender Vorteil in einem sensiblen und dynamischen Umfeld wie dem Gesundheitswesen.


